Frühgeschichte Kruppachs

Aus der Frühgeschichte Kruppachs

Bereits im Jahre 1248 wird erwähnt, dass das Kloster Engelthal Besitz in Kruppach hatte.
1283 schenkte Otto von Steinburg, Pfarrer zu Lauterfofen, dem Konvent den Schnabelshof, den er von Marquard von Braunsbach gekauft hatte und die Zehnte von Ober- und Unterkruppach.

Am 16. Oktober 1302 verkaufte Marquard II. von Forchheim mit Zustimmung seiner Frau Adelheid Rindsmaulin sowie seiner Brüder Heinrich II., Hermann I. und Konrad II. dem Konvent um 54 1/2 lb hl (Pfund Heller) sein Eigen. Nach dem Salbuch aus dem Kloster Engelthal von 1312 handelte es sich um erinen Hof, zu dessen Kauf Schwester Kunigunde von Vilseck und die Türprechin 15 lb gegeben. Ausserdem besaß der Konvent 1312 noch 1 Gut, das von den Braunsbach kam, 1Hof, 1 Mühle und 3 Häuser. Aus dem ehemaligen Forchheimer Hof war eine Hofstätte herausgenommen worden.

Am 11. Januar 1322 verkauften Heinrich III. und Marquard III. von Forchheim mit Zusatimmung ihrer Schwestern Margarete, Kunigunde, Anna, Felicitas, Agnes und Elsbet dem Kloster um 95 lb hl ein Gut und die Mühle zu Unterkruppach.

Am 21 Mai 1331 verkaufte Fritz Schneider zu Oberkruppach ( # Kunigunde) seine Hofstatt und sein Eigen an Marquard den Pecken in der Pfister zu Engelthal.

1547 besaßen die Nonnen 4 Höfe, 7 Güter und den zahnten, ein Gut gehörte der Kirche zu Offenhausen, 2 Güter fremden Gutsherren.

Im Jahre 1550 gehörten 11 Besitze zum Kloster Engelthal und 2 Besitze Nürnberger Bürgern oder Pflegeämtern.

(Quelle: Festschrift zum 100 jährigen Gründungsfest der Freiwilligen Feuerwehr Kruppach)

 

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